

E-Bikes richtig versichern
Es scheint ein schöner, warmer Sommertag zu werden. Bereits beim Aufstehen scheint die Sonne und am Himmel ist keine Wolke zu sehen. Das sind die perfekten Bedingungen, um das neue E-Bike einmal ausgiebig zu testen. Da fällt einem plötzlich wieder ein, dass man sich doch schon lange mal erkundigen wollte, ob es sich lohnt das E-Bike zu versichern und wenn ja, wie man es versichern sollte.
Genau diese Punkte werden wir uns nun einmal näher anschauen.
Die Möglichkeiten
Wie immer gibt es mehrere Wege E-Bikes zu versichern. Oft ist dabei entscheidend, wogegen man sein E-Bike versichern möchte, denn hier unterscheiden sich die meisten Möglichkeiten voneinander.
Am einfachsten und günstigsten ist es, sein E-Bike über die Hausratversicherung zu versichern. Bei den meisten Hausratversicherungen sollte dies kein Problem sein. Man kann dann dort E-Bikes zu einem gewissen Prozentsatz der Versicherungssumme mitversichern lassen. Dies ist oft am günstigsten. Allerdings muss man dabei auch bedenken, dass das Fahrrad dort nicht gegen alle Gefahren abgesichert ist.
Deshalb gibt es auch noch die zweite und unserer Meinung nach sinnvollere Möglichkeit sein E-Bike zu versichern. Nämlich über eine separate Fahrradvollkaskoversicherung für E-Bikes. Diese ist meistens etwas teurer als die Option über die Hausratversicherung, dafür ist hier aber auch wesentlich mehr abgedeckt. Das bringt uns dann auch schon zum nächsten Punkt, welchen man beachten sollte.
Welchen Versicherungsschutz benötigen E-Bikes
Der Versicherungsschutz ist der Punkt, bei welchem besonders deutlich wird, warum E-Bikes nicht einfach nur in die normale Hausratversicherung eingeschlossen werden sollten, sondern über eine separate E-Bike Versicherung versichert werden sollten.
Versichert man E-Bikes nur über seine Hausratversicherung, sind sie meist nur vor Diebstahl geschützt und das auch häufig nur im begrenzten Maße. Das Problem ist, dass dem E-Bike aber auch noch viele andere Dinge geschehen können, bei welchen es dann nicht versichert ist. Dazu zählen z.B. Teildiebstahl (Akku), Vandalismus, Elektronikschäden, Produktions- und Materialfehler. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass sich die Versicherungssumme prozentual an der maximalen Versicherungssumme der Hausratversicherung orientiert. Somit ist diese meist stark begrenzt.
Deshalb sollte man gut überlegen, ob man nicht doch eine separate Fahrradvollkaskoversicherung abschließt. Dort hat man nämlich den großen Vorteil, dass auch andere Gefahren, wie z.B. die oben genannten, Fall- und Sturzschäden, Feuchtigkeitsschäden, Verschleiß und Bedienungsfehler mitversichert sind. Hat man gute Tarife sind sogar Miet- und Werkstattfahrräder mitversichert und man hat eine Schutzbriefleistung inkludiert, welche einen bei einer Panne auf einer Radtour absichert und die Hotel- und Transportkosten übernimmt. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die Versicherungssumme sich hier an dem Kaufpreis des Rades orientiert und somit nicht begrenzt ist.
Alleine die oben aufgeführten Leistungsunterschiede zeigen, dass es sinnvoll ist, sich Gedanken über die Absicherung von E-Bikes zu machen. Versichert man es nämlich richtig, ist es egal was passiert, da es fast immer richtig dagegen abgesichert ist.
Fazit
Hat man sich ein schönes, neues E-Bike gekauft, sollte man sich also unbedingt Gedanken machen, ob man es nicht auch entsprechend versichern möchte. Es kann vieles passieren und E-Bikes sind meist sehr teuer und sensibel. Genau deshalb sollte man sich über eine separate Versicherung Gedanken machen. Diese ist relativ günstig zu haben und versichert das Fahrrad so, wie es versichert sein sollte.